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Das schöne Bauch-Gefühl
Richtig essen

Senfsamen binden Magensäure und haben eine leicht abführende Wirkung. Einen Teelöffel davon zerstoßen, mit etwas Wasser verrühren und vor dem Essen einnehmen. Tee aus Anis, Kümmel und Fenchel lindert Blähungen (gibt’s als Mix in Apotheken). Mit heißem Wasser aufgießen, fünf Minuten ziehen lassen.

 

 

Kennen Sie doch auch: Morgens ist der Bauch noch schön flach, bereits nach dem Mittagessen bläht er sich unangenehm auf. Die Gründe dafür sind vielfältig. Zum einen sind es Klassiker wie Zwiebeln, Kohl oder Hülsenfrüchte, die dem Bauch zusetzen können. Aber auch die Kombination von Milchprodukten und Obst kann oft schuld daran sein.

Weniger bekannt: Viele künstliche Süßstoffe (zuckerfreier Kaugummi!), aber auch normaler weißer Zucker füttert Hefepilze im Darm, was zu Bläheffekten führt. Nach Ansicht von Wissenschaftlern kann sogar Stress zu viel Luft im Bauch hervorrufen. Ursache dafür ist das Stresshormon Cortisol, das den Fettstoffwechsel durcheinander bringt.

Schnelle Abhilfe schafft Ingwer. Entweder ein Scheibchen vor den Mahlzeiten knabbern oder einen Tee daraus zubereiten. Dafür einige Ingwerscheiben mit kochendem Wasser überbrühen, zehn Minuten ziehen lassen und den Aufguss in kleinen Schlucken trinken. Wenn Sie Ingwer nicht mögen, können Sie auch morgens Heilerde- oder Schwarzkümmelöl-Kapseln einnehmen. Sie saugen ebenfalls Schlackenstoffe auf, regen die Fettverbrennung an und helfen so gegen Völlegefühl und Blähungen. Auch gut: direkt vor dem Essen einen Esslöffel Kieselsäure-Gel. Der Wirkstoff hilft, aggressive Säuren in Lebensmitteln zu binden.

In Sachen Ernährung sollten Sie, falls sich Ihr Bauch nach dem Essen häufig wölbt, auf entwässerndes Obst und Gemüse setzen – wie Melonen, Beeren, Spargel und Kartoffeln sowie Natur- oder Basmati-Reis. Dazu am besten kein kohlensäurehaltiges, sondern stilles Wasser trinken.

Extra-Tipp
Rohkost ist gesund, kann den Darm aber überfordern – Inhaltsstoffe werden dann nicht mehr aufgeschlossen, der Bauch bläht sich. Deshalb Rohkost nur in kleinen Mengen und nie nach 17 Uhr essen

(Quelle: www.freundin.com)

 




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