Das Geheimnis schöner Beine (Teil 1)
Glatte Haut und straffes Gewebe – pünktlich zur Bikini-Saison! Mit diesen Beauty-Tipps pflegen Sie Cellulite schnell weg und glatte Konturen kommen zum Vorschein
Cellulite ist keine Krankheit …
… aber ein weibliches Problem – bei rund 90 Prozent der Frauen
Dellen und Orangenoptik an Po und Oberschenkeln – nur rund 10 Prozent aller Frauen bleiben davon verschont. Selbst Models und Spitzensportlerinnen leiden unter Cellulite. Zwar gibt es einen medizinischen Fachausdruck für den Dellen-Look (Dermopanniculosis deformans), aber Cellulite ist keine Krankheit, sondern Fett, das in dicken Trauben durch das Bindegewebe nach oben drückt. Und das tut es gemeinerweise fast ausschließlich bei Frauen. Grund: weibliche Hormone (insbesondere Östrogene) beeinflussen Architektur und Qualität des Bindgewebes. Anders als beim Mann besitzt es eine parallele Struktur und ist extrem elastisch. Nachteil: Fettzellen können sich leichter hindurchzwängen. Zudem stimulieren Östrogene ein Enzym, das die Fettproduktion fördert und dafür verantwortlich ist, dass das Depotfett bei Frauen vor allem an Schenkeln und Po abgelagert wird. Den Rest besorgt der Lebensstil: Falsche Ernährung und zu wenig Bewegung lassen die Fettzellen von 1,5 mm bis auf das Hundertfache anschwellen.
Wasser strafft die Haut 
Wechselduschen aktivieren die körpereigenen Repair-Mechanismen der Haut
Zugegeben: Abwechselnd heiß und kalt duschen ist nicht neu. Im Kampf gegen Cellulite aber äußerst wirkungsvoll. Denn wie man heute weiß, werden durch diesen Reiz so genannte Heat-Shock-Proteine angeregt. Das sind Eiweißverbindungen, die einen Repair-Mechanismus der Haut aktivieren und damit das Bindegewebe stärken. So machen Sie’s richtig: erst mit einem warmen Brausestrahl über Hüften, Po und Oberschenkel kreisen, dann mit einem eiskalten Guss drübergehen. Anschließend die Partie mit einem Luffaschwamm ohne Druck spiralförmig bzw. in kleinen Kreisbewegungen massieren, bis sich die Haut leicht rötet. Das regt zusätzlich die Durchblutung und den Stoffwechsel an, verstärkt so den Straff-Effekt. Schon mal versucht, Cellulite weg- zubaden? Das kann tatsächlich klappen – mit der Kraft des Meersalzes. Das Salz entzieht dem Bindegewebe Wasser, beseitigt so Stauungen. Die Wirkung basiert darauf, dass die Salzkonzentration im Meersalzbad höher ist als im Körpergewebe. Optimal: 3 Vollbäder pro Woche über einen Monat machen. Dafür 1 Kilo Meersalz ins 38 Grad warme Wasser geben. Ideale Badezeit: 20 Minuten.
> nächste Woche gehts weiter mit Teil 2!